E-Mail Drucken PDF
Aktuelle Information: Armut durch Pflege. Zehn Jahre Pflege sind keine Seltenheit. Sozialamt fordert Geld von Kindern | Versicherungsagentur Thomas Schuster

Armut durch Pflege

Im Pflegefall ist nicht nur das Eigentum des Pflegebedürftigen, sondern auch das seiner Angehörigen in großer Gefahr. Wieso das so ist und was Sie dagegen tun können, darüber wollen wir Sie in diesem Artikel informieren. Einen Überblick über einschlägige Gesetze hierzu finden Sie am Ende des Artikels.

 
Das Thema Pflege ist neben der unzureichenden gesetzlichen Rente und der Verarmung durch die Folgen von Berufsunfähigkeit das heißeste Eisen für unsere Gesellschaft. Das ist nicht nur bereits heute so, sondern in rasant zunehmendem Maße vor allem in den nächsten Jahren, denn genau genommen handelt es sich hierbei um eine tickende Zeitbombe! Lesen Sie dazu folgende Fakten:

Bald 50 Prozent mehr Pflegefälle

Eine Modellrechnung des Statistischen Bundesamtes hat ergeben: Aufgrund der steigenden Zahl älterer Menschen steigt auch die Zahl der Pflegefälle an. In Deutschland wird es in rund 20 Jahren 50 Prozent mehr Pflegebedürftige geben als heute. Die Zahl der über 80-Jährigen wird demnach bis 2030 von 4,1 Millionen (2009) auf voraussichtlich 6,4 Millionen steigen.
Pflegefälle nehmen dramatisch zu.
(Quelle: n-tv Politik)

Studie: Zehn Jahre Pflege sind keine Seltenheit!

Das ist das Ergebnis einer aktuellen Studie von Prof. Dr. Bernd Raffelhüschen, einem der führenden Volkswirtschaftsexperten, Mitglied der Rürup-Kommission, der Kommission Steuergesetzbuch, Vorstand der Stiftung Marktwirtschaft, Berater der Europäischen Kommission sowie verschiedener Institutionen in Norwegen, Dänemark und der Schweiz.
Kosten bis zu 240.000 Euro pro Person.
Nur 45 Prozent werden von der sozialen Pflegeversicherung übernommen.
Künftig dürfte die Eigenbeteiligung noch deutlich steigen.
(Quelle: Versicherungsmagazin; zur Person Prof. Dr. Bernd Raffelhüschen)

Minister Rösler strebt Umbau der Pflege an

Nach der Reform der gesetzlichen Krankenversicherung hatte Herr Minister Rösler in seiner früheren Funktion als Bundesgesundheitsminister ein neues Ziel und zwar den Umbau der gesetzlichen Pflegeversicherung.
Rösler bekennt Schwächen der umlagefinanzierten Pflegeversicherung.
Junge Menschen müssten "heute anfangen, an morgen zu denken und finanziell vorzusorgen".
Fachkräftemangel in der Kranken- und Altenpflege nimmt weiter zu.
(Quelle: n-tv Politik)

Kaum Unterstützung für pflegende Angehörige

65 Prozent aller Befragten, die ein Familienmitglied pflegen, fühlen sich von Politik und Gesellschaft im Stich gelassen. Dies ergab eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Emnid im Auftrag des Seniorenheim-Betreibers Marseille-Kliniken.
Über 70 Prozent der zu Pflegenden werden mit großem Aufwand zu Hause betreut.
Vier von zehn Familien haben für die Pflege Umbauten oder zusätzliche Ausstattungen vornehmen müssen.
Diese Aufwendungen wurden mehrheitlich selbst finanziert.
Nur für ein Drittel der Pflegebedürftigen reichen die Leistungen der Pflegeversicherung aus, um das eigene Heim den veränderten Bedürfnissen anzupassen.
Schon jeder fünfte Deutsche hat in seinem familiären Umfeld einen Pflegefall.

Studie: Pflegende Angehörige häufiger krank

Die körperlich anstrengende und seelisch belastende Pflege von Angehörigen macht viele Menschen krank.
Pflegende Angehörige müssen sich häufiger in medizinische Behandlung begeben.
Die Ausgaben der Siemens Betriebskrankenkasse für pflegende Angehörige liegen 18 Prozent höher als für andere Versicherte.
(Quelle: n-tv Soziales)

Ersparnisse reichen oft nicht aus

Viele Menschen sind im Alter auf Pflege angewiesen. Oft reichen die Rente, die Ersparnisse und die Leistungen aus der gesetzlichen Pflegeversicherung nicht aus. Dann müssen die eigenen Kinder zahlen. Zunächst springt die gesetzliche Pflegeversicherung ein. Zusätzlich wird die Rente des Pflegebedürftigen mit eingebracht. Wenn darüber hinaus kein Vermögen vorhanden ist, schließt das Sozialamt zunächst die Kostenlücke. Doch die Behörde versucht, sich das Geld von den Kindern zurückzuholen.
Rente, Ersparnisse und Vermögen müssen aufgebraucht werden.
Kinder haften für Ihre Eltern.
Das Sozialamt fordert Geld zurück.
Das Sozialamt kann unter Umständen verlangen, dass Schenkungen rückgängig gemacht werden.
(Quelle: n-tv Ratgeber)

Zusammenfassung

Wir werden immer älter.
Die Pflegezeiten werden immer länger.
Die Pflegekosten sind jetzt schon viel höher als die Leistungen der gesetzlichen Pflegeversicherung.
Die Pflegekosten steigen rasant weiter. Der Grund: Immer mehr Pflegefälle, zu wenig Pflegekräfte.
Umbauten oder zusätzliche Ausstattungen müssen meist aus eigener Tasche finanziert werden.
Pflegende Angehörige werden immer häufiger selbst krank.
Rente, Ersparnisse und Vermögen müssen aufgebraucht werden.
Das Sozialamt fordert Geld zurück.
Kinder haften für Ihre Eltern.

Damit Sie und Ihre Angehörigen im Pflegefall nicht in die "Pflege-Falle" tappen, ist die private Vorsorge unerlässlich.

Für Ihre persönliche Lebensqualität: Mit Ihrer eigenen Absicherung schlagen Sie drei Fliegen mit einer Klappe! Sie erhalten Ihren gewohnten Lebensstandard, Ihr Eigentum bleibt geschützt, Ihre Erben werden vom Staat nicht zur Kasse gebeten.

Für Sie als Unterhaltspflichtiger: Schützen Sie sich als Angehöriger vor dem Zugriff des Staates und erhalten Sie sich Ihr Erbe. Sichern Sie Ihre Eltern im Pflegefall ab und schonen Sie damit das Vermögen und die Gesundheit Ihrer Eltern und zugleich Ihre eigenen Ersparnisse und Ihre eigene Gesundheit.

Den eingangs genannten Überblick über einschlägige Gesetze finden Sie hier:
Zum einen aus dem Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB)
und zum anderen aus dem Sozialgesetzbuch (SGB).
 
Gerne stehen wir Ihnen mit Rat und Tat zur Seite und finden für Sie die Lösung, bei der Qualität und Leistung stimmen.
Telefon 08206 / 9639 480
E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
 
Folgende Artikel könnten Sie auch interessieren:
Vollkasko fürs Leben ... [mehr]
Richtig versichern - Risiken abwägen ... [mehr]
Online-Vergleichsportale - nicht unbedingt günstig ... [mehr]