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Pflege | Private Pflegevorsorge | Vorteile und Nachteile | Pflegekosten-Versicherung | Pflegetagegeld-Versicherung | Pflegerenten-Versicherung
           
Thomas Schuster Versicherungsagentur  

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Möglichkeiten der privaten Pflegevorsorge

Eine private Pflegeversicherung - häufig auch Zusatzpflegeversicherung oder Pflegezusatzversicherung genannt - ergänzt die Leistungen der gesetzlichen Pflegepflichtversicherung je nach dem gewählten Versicherungsmodell durch Zuschüsse zu den Pflegekosten aus einer Pflegekostenversicherung, durch ein Pflegetagegeld oder durch eine Pflegerente.

Die Pflegekostenversicherung

 
     Vorteile und Nachteile der
     Konzepte auf einen Blick
Pflege | Die Möglichkeiten der privaten Pflegevorsorge | Vorteile und Nachteile
Die Pflegekostenversicherung wird von privaten Krankenversicherungs- gesellschaften angeboten. Sie übernimmt einen Teil der tatsächlich durch die Pflege entstandenen Kosten. Die Höhe der Zahlungen orientiert sich dabei an den Leistungen aus der gesetzlichen Pflegepflichtversicherung und ist in der Regel auf einen monatlichen bzw. jährlichen Höchstbetrag beschränkt. Voraussetzung für den Pflegekostenzuschuss ist üblicherweise eine präzise monatliche Abrechnung nach detaillierten Vorgaben. Diese genaue Aufstellung kann normalerweise nur von Pflegediensten oder Heimen erstellt werden.

Bei einigen Versicherungen kann eine Beitragsbefreiung im Fall der Pflege- bedürftigkeit vereinbart werden. Die Unterbrechung der Beitragszahlung, zum Beispiel bei Arbeitslosigkeit, ist in den wenigsten Fällen möglich. Zudem behalten sich manche Versicherungen die Erhöhungen der Beiträge vor. Kündigt der Versicherte den Vertrag, weil ihm beispielsweise die Beiträge zu hoch werden, hat er keinen Anspruch auf eine Erstattung der bisherigen Beiträge.

Die Pflegetagegeldversicherung

Auch diese Form der Zusatzversicherung wird von privaten Krankenversicherern angeboten. Die Versicherung zahlt einen vertraglich festgelegten Betrag für jeden Tag der Pflegebedürftigkeit. In der Regel entscheidet der Versicherte über die Verwendung des Tagegeldes selbst. Je nach Versicherungsgesellschaft und Vertrag können jedoch die Zahlungen für die häusliche Pflege niedriger sein, als für die stationäre Pflege. Eine Abgeltung der Ansprüche als Einmalzahlung ist nicht möglich. Der Beitrag für diese private Zusatzpflegeversicherung ist abhängig von dem gewünschten Pflegetagegeld.
           
Auch für diese private Pflegezusatzversicherung muss sorgfältig geprüft werden, ob der anfallende Beitrag auf Dauer finanzierbar ist. Für die Beitragspflicht im Fall der Pflegebedürftigkeit, für eine mögliche Unterbrechung der Zahlungen, für die Beitragserstattung bei Kündigung des Versicherungsvertrags und für die Entwicklung der Beiträge gelten in der Regel die gleichen Rahmenbedingungen wie bei der Pflegekostenversicherung.

Die Pflegerentenversicherung

Die Pflegerentenversicherung wird von Lebensversicherungsgesellschaften angeboten. Der Antragsteller schließt eine Versicherung über eine Rente in vertraglich vereinbarter Höhe ab, die ihm im Fall der Pflegebedürftigkeit monatlich ausgezahlt wird.
 
Voraussetzung für die Rentenzahlung ist die Feststellung eines Pflegegrads. Die Einordnung in einen bestimmten Pflegegrad erfolgt durch den Medizinischen Dienst der Krankenversicherung (MDK).
 
Darüber hinaus bieten einige Versicherer zusätzlich eine Einstufung nach ADL an. Bei der Einstufung nach den Aktivitäten des täglichen Lebens (ADL - activities of daily living) werden 12 Aktivitäten beobachtet und beurteilt. Eine entsprechende Aufstellung finden Sie beispielsweise bei Wikipedia.
 
Über die Verwendung der Rente entscheidet der Versicherte selbst; sie ist an keine bestimmte Form der Pflege gebunden. Die Auszahlung der Ansprüche kann auch als Einmalzahlung in Anspruch genommen werden.
 
Zudem unterscheidet sich diese private Zusatzpflegeversicherung in wesentlichen Punkten von der Pflegekosten- und der Pflegetagegeldversicherung:
 
Der Versicherte ist im Fall der Pflegebedürftigkeit von der Beitragspflicht befreit.
Die Beitragszahlung kann bei Bedarf auch unterbrochen werden. Die Rentenzahlungen im Leistungsfall fallen dann jedoch etwas geringer aus.
Kündigt der Versicherte den Vertrag, hat er – je nach bisheriger Laufzeit des Vertrags – Anspruch auf die Erstattung eines Teils seiner bereits gezahlten Beiträge.
Die vertraglich vereinbarten Beiträge bleiben bei dieser Form der Zusatzversicherung konstant.
Je nach Gesellschaft und Tarif kann auch eine Auszahlung an die Hinterbliebenen vereinbart werden.
 
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