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Betriebliche Altersversorgung

In Wikipedia finden Sie folgende Definition: 'Eine betriebliche Altersversorgung (bAV) liegt vor, wenn der Arbeit- geber seinem Arbeitnehmer aus Anlass eines Arbeitsverhältnisses Versorgungsleistungen bei Alter, Invalidität und/oder Tod zusagt. Die betriebliche Altersversorgung gehört zur zweiten Schicht der Altersvorsorge und wird in § 1 des Betriebsrentengesetzes (BetrAVG) definiert. [...] Für Unternehmer (rechtlich: Selbständige) ist betriebliche Altersversorgung nicht möglich.'
           
Das heißt: Dieses Kapitel ist für Sie von Bedeutung, wenn Sie bereits Mitarbeiter beschäftigen bzw. in Kürze beschäftigen wollen.

Mitarbeiter haben ein gesetzliches Recht
auf eine betriebliche Altersversorgung

In Großunternehmen ist die Betriebsrente längst selbstverständlich. Im Mittelstand wird die betriebliche Altersversorgung noch selten genutzt - es herrscht großer Nachholbedarf.

Viele mittelständische Arbeitgeber wissen nicht, dass ihre Mitarbeiter ein gesetzliches Anrecht auf eine betriebliche Altersversorgung durch Entgeltumwandlung haben.
 
 

Die fünf Durchführungswege der betrieblichen Altersversorgung

Nachfolgend geben wir Ihnen einen kurzen Überblick über die fünf verschiedenen Möglichkeiten der betrieblichen Altersversorgung.

 

Direktversicherung

Die Direktversicherung ist die - speziell in kleinen und mittelgroßen Betrieben - am häufigsten gewählte Form der betrieblichen Altersversorgung. Die Vorzüge: einfaches Handling, geringer Verwaltungsaufwand.

Jeder Arbeitgeber ist verpflichtet, dem Wunsch seiner Arbeitnehmer zu folgen und eine Altersversorgung in Form der sogenannten Entgeltumwandlung anzubieten. Bei der Direktversicherung schließt der Arbeitgeber zu Gunsten seiner Arbeitnehmer bei einem Versicherungsunternehmen eine Rentenversicherung ab und zahlt regelmäßig die fälligen Beiträge hierzu ein. Die Beiträge zur Direktversicherung können entweder vom Arbeitgeber oder vom Arbeitnehmer (durch Entgeltumwandlung) oder von beiden gemeinsam finanziert werden. Bezugsberechtigt für die Leistungen aus der Direktversicherung ist der Arbeitnehmer. Er erhält bei Altersrentenbeginn (frühestens ab dem 62. Lebensjahr) eine lebenslange Rente ausgezahlt. Auf Antrag ist auch eine Kapitalauszahlung möglich. Auch der Schutz der Hinterbliebenen und der Schutz bei Invalidität können mit Hilfe der Direktversicherung geschlossen werden, indem eine Hinterbliebenenabsicherung mitvereinbart sowie eine Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherung eingeschlossen wird.

 

Pensionsfonds

Der Pensionsfonds wird meist von Unternehmen gewählt, die ihre Mitarbeiter von den Renditechancen der Kapitalmärkte profitieren lassen möchten und nach einem verwaltungsarmen Durchführungsweg suchen.

Ein Pensionsfonds ist eine vom Betrieb unabhängige und selbstständige Versorgungseinrichtung, die Alters- vorsorgeleistungen erbringt und der staatlichen Versicherungsaufsicht unterliegt. Die Leistungen des Pensions- fonds werden für die Arbeitnehmer durch Pensionspläne geregelt. Im Gegensatz zu einer Versicherung stehen hier festen Beiträgen bis auf eine Mindestleistung keine garantierten Leistungen gegenüber und umgekehrt sind bei garantierten Leistungen keine festen Beiträge zugesagt. Die Beiträge können relativ frei auch zu einem hohen Teil in Aktien angelegt werden. Die Arbeitnehmer können beim Pensionsfonds stärker als bei anderen Durch- führungswegen selbst bestimmen, ob sie bereit sind, für höhere Ertragschancen entsprechende Risiken einzugehen. Sie haben die freie Wahl der Anlagestrategie, von konservativ bis chancenorientiert.

 

Pensionskasse

Die Pensionskasse bietet kleinen und mittleren Unternehmen die Möglichkeit, für die Mitarbeiter eine Alters- versorgung bei einer überbetrieblichen Einrichtung aufzubauen.

Eine Pensionskasse ist eine vom Betrieb unabhängige Versorgungseinrichtung, die Altersvorsorgeleistungen erbringt und der staatlichen Versicherungsaufsicht unterliegt. Sie ist maßgeschneidert für kleine und mittlere Unternehmen, denn sie bietet einen unkomplizierten, sicheren, verwaltungsarmen und auch steuerlich attraktiven Weg der betrieblichen Altersversorgung. Der Arbeitnehmer als versicherte Personen hat gegenüber der Pensions- kasse einen Rechtsanspruch auf die Versorgungsleistung. Der Arbeitgeber ist der Versicherungsnehmer und überweist die Beiträge an die Pensionskasse. Diese Beiträge können entweder vom Arbeitgeber oder vom Mitarbeiter (durch Entgeltumwandlung) oder von beiden gemeinsam erbracht werden. Riesterförderung (AVmG) ist möglich.

 

Pensionszusage

Die Pensionszusage ist ein besonders flexibler Weg der betrieblichen Altersversorgung. Mit einer Pensionszusage sind jedoch auch betriebsfremde Risiken verbunden; diese können über eine Rückdeckungsversicherung aus dem Betrieb ausgelagert werden.

Mit der Pensionszusage erteilt der Arbeitgeber dem Arbeitnehmer eine unmittelbare Leistungszusage. Die Ge- staltungsmöglichkeiten einer solchen Zusage sind im Prinzip völlig frei. Da die Höhe der Leistungen frei vereinbart werden kann, ist die Pensionszusage insbesondere für die Versorgung von Führungskräften und besser verdienenden Mitarbeitern geeignet. Weil der Arbeitgeber hierbei eine Verpflichtung für die Zukunft eingeht, muss er darauf hin sparen, also Rückstellungen bilden. Diese können steuerlich anerkannt werden, wenn die Firma eine Bilanz erstellt. Das Risiko, dass die Rückstellungen ausreichen, um die zugesagte Leistung (z.B. lebenslange Rente) auch bezahlen zu können, trägt alleine der Arbeitgeber. Er kann dieses Risiko jedoch rückdecken, indem er auf das Leben des Arbeitnehmers mit dessen Zustimmung eine Versicherung abschließt.

 

Unterstützungskasse

Die Unterstützungskasse eignet sich für Firmen, die die betriebliche Altersversorgung und die damit verbundenen Verpflichtungen im Rahmen einer rückgedeckten Gruppen-Unterstützungskasse aus dem Unternehmen auslagern möchten.

Die Unterstützungskasse bietet vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten. So kann die Beitragshöhe individuell vereinbart werden. In der aktiven Zeit werden Zuwendungen an die Unterstützungskasse geleistet, wobei der Arbeitgeber nicht an einen konkreten Sparplan gebunden ist. Je nach wirtschaftlicher Lage kann er mal mehr oder weniger einzahlen. Deshalb ist die Unterstützungskasse als Ergänzung zu bereits bestehenden betrieblichen Altersversorgungsverträgen insbesondere für die Versorgung von Führungskräften und besser verdienenden Mitarbeitern geeignet. Damit lassen sich selbst große Versorgungslücken schließen.