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Archiv: Drastische Einschneidungen beim Gründungszuschuss. Kein Rechtsanspruch mehr, sondern Ermessensfrage. Ende Mai wird Frau von der Leyen ein Maßnahmenpaket zum Gründungszuschuss dem Kabinett vorlegen ... | Versicherungsagentur Thomas Schuster | Versicherungen für Existenzgründung und Startup | T-S-Consult – Versichern Kommunizieren Optimieren
           
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Drastische Einschneidungen beim Gründungszuschuss

09. April 2011

Achtung Rotstift! Ursula von der Leyen (CDU) will am Gründungszuschuss kräftig sparen

Zur Zeit besteht noch ein Rechtsanspruch auf den Gründungszuschuss. Dieser soll zukünftig wegfallen.
Ebenso sollen Arbeitslose drei Monate früher gründen müssen. Zudem sollen sie auch drei Monate kürzer die Grundförderung erhalten. Das heißt: Nachdem das Arbeitsministerium, dem die Bundesagentur für Arbeit untersteht, vor kurzem erst die Beiträge zur Arbeitslosenversicherung verdoppelt hat und ab nächsten Jahr nochmals verdoppelt, diese damit in gut einem Jahr also vervierfacht hat, belastet es nun erneut die angehenden Selbständigen.

 
Nachfolgend informieren wir Sie kurz über die geplanten Maßnahmen, damit Sie als Existenzgründerin, als Existenzgründer auf die geplanten Änderungen rechtzeitig reagieren können.

Gravierende Einschnitte geplant

Die Neuregelung soll zum 1. April 2012 eingeführt werden.
Aus dem Rechtsanspruch soll eine Ermessensleistung der Agentur für Arbeit werden.
Die Grundförderung soll statt neun Monate nur noch sechs Monate lang gezahlt werden.
Die daran anschließende Zusatzförderung (300 Euro/Monat) soll dafür von sechs auf neun Monate
verlängert werden.
Voraussetzung für den Gründungszuschuss sollen nicht mehr 90 Tage Restanspruch ALG sein,
sondern 180 Tage.
Das Gesetz ist nach Einschätzung des Arbeitsministeriums nicht zustimmungspflichtig durch den Bundesrat;
es könnte so auch gegen den Willen von SPD und Grünen beschlossen werden.
Die Änderungen bedeuten einen der bisher stärksten Eingriffe in die Gründungsförderung.
Betroffen sind alle, die ab Juni 2011 arbeitslos werden. Sie haben weniger Zeit, um sich für die Selbständigkeit zu entscheiden, diese vorzubereiten und umzusetzen.

Mehr Zeitdruck für Gründungswillige

Derzeit gilt die Grundförderung (ALG I + 300 EUR) für 9 Monate, zukünftig nur noch für 6 Monate.
Die Zusatzförderung (300 EUR) wird zwar von 6 auf 9 Monate verlängert. Dennoch fehlt unterm Strich einiges an Geld. Die Gesamtleistung wird um rund ein Viertel geringer ausfallen.
Der Restanspruch auf ALG zum Zeitpunkt der Gründung soll künftig 180 statt 90 Tage betragen müssen.
Die Entscheidung für die Existenzgründung und deren Vorbereitung muss also in sechs anstatt in neun Monaten getroffen werden.
Wer selbst kündigt oder einen Aufhebungsvertrag unterschreibt, wird mit einer Sperrzeit von drei Monaten belegt und kann daher sogar nur noch drei Monate ALG I beziehen bis zur Entscheidung für eine geförderte Gründung.
 
Den Schritt in die Selbständigkeit wagen viele Arbeitslose erst nach mehrmonatiger Stellensuche. Dann drängt häufig schon die Zeit und die Gründung muss unter Zeitdruck erfolgen. Und das, obwohl eine gründliche Vorbereitung zukünftig noch wichtiger wird. Durch den Übergang vom Rechtsanspruch zur Ermessensleistung werden die Agenturen für Arbeit die Gründungsvorhaben noch genauer prüfen, bevor sie bewilligen.

Der Zeitplan der Regierung

Ende Mai wird Frau von der Leyen ein Maßnahmenpaket, das neben Änderungen zum Gründungszuschuss auch weitere Neuerungen einschließen soll, dem Kabinett vorlegen. Da die geplanten Änderungen laut Ministerium nicht zustimmungspflichtig durch den Bundesrat sind, muss nur der Bundestag dem Gesetz zustimmen.

Gründungszuschuss lohnt sich

Trotz der geplanten Kürzungen wird es sich weiterhin lohnen, den Gründungszuschuss zu beantragen. Die Förderung beträgt auch dann noch bis zu 18.000 EUR und leistet einen entscheidenden Beitrag zur Deckung der Lebenshaltungskosten in der Anlaufzeit.

Die richtige Absicherung ist enorm wichtig

Neben Planung, Businessplan und Gründungsformalitäten ist besonders wichtig die richtige Absicherung Ihrer Existenzgründung. Nicht nur Ihr Unternehmen ist vielfältigen Risiken ausgesetzt, sondern auch Sie persönlich. Nachdem die Vorbereitungszeit nach der Gesetzesänderung noch knapper bemessen sein wird als bisher, ist auch hier ein zuverlässiger Partner gefragt.
 
Haben Sie die Zeit, sich umfassend zu informieren?
Wissen Sie genau, welche Risiken unbedingt abgesichert werden sollten?
Welche Gesellschaften bieten hierzu Spezialprodukte an?
Bleibe ich besser in der gesetzlichen Krankenversicherung oder fahre ich günstiger mit einer privaten?
Was muss ich beachten, wenn ich Mitarbeiter einstelle?
 
Gerne beantworten wir alle Ihre Fragen. Packen Sie an mit Herz und Verstand. Wir halten Ihnen den Rücken frei.

Was bedeuten die geplanten Änderungen konkret für Gründungswillige?

Unser Tipp: Lassen Sie sich mit Ihrer Entscheidung nicht zu lange Zeit. Die richtige Absicherung bekommen Sie von uns. Gerne beraten wir Sie ausführlich hierüber in einem persönlichen Gespräch. Rufen Sie uns einfach an und wir vereinbaren einen gemeinsamen Termin.

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